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CBAM 2026: Was Importeure jetzt wissen müssen

Die Übergangsfrist ist vorbei. Ab Januar 2026 gelten für alle Importeure von CBAM-Waren echte Zertifikatspflichten – und wer nicht vorbereitet ist, zahlt deutlich mehr. Lange war CBAM vor allem ein Berichts- und Dokumentationsprojekt. Seit Januar 2026 hat sich das grundlegend geändert: Der Carbon Border Adjustment Mechanism ist nun eine handfeste finanzielle Verpflichtung. Importeure von Stahl, Aluminium, Zement, Düngemitteln und anderen CBAM-Gütern müssen sich als autorisierte CBAM-Anmelder registrieren, jährlich verifizierte Emissionsdaten einreichen und die entsprechenden CBAM-Zertifikate kaufen und abgeben. Wer das nicht tut, darf diese Waren schlicht nicht mehr in die EU einführen.

Dieser Artikel erklärt, was genau jetzt gilt, warum die Datenbasis entscheidend über die tatsächlichen Kosten entscheidet – und wie Ventum mit der CORA-Plattform Importeure durch den gesamten CBAM-Lebenszyklus begleitet.

Top Consultant

Autor

Johannes Keim

Partner

Zufriedene Kunden aus Mittelstand und Konzernen

CBAM 2026 - Von der Berichtspflicht zur Kaufpflicht

Die CBAM-Timeline ist klar gestaffelt. In der Übergangsphase von 2023 bis 2025 waren Importeure primär zur quartalsweisen Emissionsberichterstattung verpflichtet – ohne direkte finanzielle Konsequenz, und die Verwendung von Standardwerten war weit verbreitet. Mit dem Jahr 2026 beginnt die Definitivphase: Importeure müssen jährlich verifizierte Emissionen deklarieren und die äquivalente Anzahl an CBAM-Zertifikaten abgeben. Die finanzielle Belastung ist direkt und real – und wächst bis 2034 kontinuierlich mit dem EU-Kohlenstoffpreis.

2023

Übergangsphase

2025

Registrierung als CBAM-Anmelder

2026

Implementierungsphase (jetzt)

2027

EU-ETS- Pflicht

2034

Ende EU-ETS- Reform

Fünf kritische Handlungsfelder für CBAM in 2026

CBAM ist kein einzelnes Compliance-Dokument, das einmal ausgefüllt wird. Es erfordert strukturierte Maßnahmen in fünf Bereichen – von der behördlichen Genehmigung bis zum laufenden Reporting:

01

Autorisierter CBAM-Anmelder-Status sichern

Ohne Registrierung ist jeder Import von CBAM-Waren in die EU untersagt. Ventum begleitet den Prozess von der Antragstellung bis zur erfolgreichen Behördenkommunikation.

02

Finanzielle Exposition verstehen

Mehrjährige Kostensimulationen von 2026 bis 2034 geben Klarheit über die tatsächliche Zertifikatsbelastung – aufgeschlüsselt nach KN-Code und Herkunftsland.

03

Verifizierte Emissionen von Lieferanten erhalten

Tatsächliche Emissionsdaten können die CBAM-Kosten erheblich senken – wenn sie korrekt berechnet, vollständig und durch akkreditierte Prüfer nach EU-ETS-Standards verifiziert sind.

04

Auf die Verifizierung vorbereiten

Pre-Verification-Checks, strukturierte Dokumentationspakete und Koordination mit autorisierten Verifikatoren reduzieren Audit-Risiken und damit verbundene Kosten deutlich.

05

Laufende Compliance sicherstellen

Automatisiertes Reporting, Echtzeit-Zertifikatsübersicht und kontinuierliche regulatorische Updates sorgen dafür, dass Compliance kein einmaliges Projekt, sondern ein stabiler Prozess bleibt.

CBAM 2026 - Warum die Emissionsbasis über die Kosten entscheidet

Einer der folgenreichsten Aspekte des CBAM-Regimes ist die Datenbasis, auf der Zertifikatskosten berechnet werden. Wer auf EU-Standardwerte zurückgreift, zahlt in der Regel erheblich mehr – unsere Berechnungen zeigen, dass der Unterschied schon im ersten Jahr deutlich spürbar ist und bis 2034 auf über 30 Prozent anwachsen kann.

Beispielrechnung: 25 Tonnen Stahl-Import aus Indien

26.029 €

Mögliche Einsparung über die Laufzeit bis 2034 durch verifizierte tatsächliche Emissionen statt Standardwerten

Kosten mit Standardwerten
102.399 €

Kosten mit verifizierten Emissionen
76.370 €

Einsparung 2026
18,1 %

Einsparung 2034
32,9 %

Das Fazit ist eindeutig: Jeder Prozentpunkt an abgeschlossenen und verifizierten Lieferanten-Surveys verbessert direkt das Ergebnis. Die Investition in strukturierte Lieferanteneinbindung und akkreditierte Verifikation zahlt sich aus – und das nicht nur einmalig, sondern Jahr für Jahr bis 2034.

Unser Experte für CBAM

Johannes Keim

Partner & Experte für CBAM

CORA: Mehr als Software

Die CORA-Plattform von Ventum ist die digitale Grundlage für die gesamte CBAM-Compliance – aber eben nur die Grundlage. Denn CBAM erfordert mehr als einen softwaregestützten Workflow: Es braucht rechtliche Registrierungsbegleitung, strukturierte Lieferanteneinbindung in mehreren Sprachen, koordinierte Zusammenarbeit mit akkreditierten Prüfern und laufende Compliance-Unterstützung. Für kleine und mittlere Importeure hat Ventum CORA besonders zugänglich gestaltet: Festpreis-Pakete mit klar definiertem Leistungsumfang, einem persönlichen Ansprechpartner und transparenter Kommunikation. Kein versteckter Aufwand, keine bösen Überraschungen.

Begleitung durch den Registrierungsprozess, Unterstützung bei der Behördenkommunikation und Sicherstellung vollständiger Dokumentation.
Klare Sicht auf die Zertifikatsexposition nach KN-Code und Herkunftsland – mit Vergleich zwischen Standardwerten und tatsächlichen Emissionen.
Mehrsprachige, strukturierte Einbindung internationaler Lieferanten – mit klarer Anleitung zu Produktionsprozessen und Systemgrenzen.
Ein fertig ausgefüllter CORA-Survey übergibt ca. 70 % der für die Verifikation benötigten Daten – das reduziert Overhead und Kosten erheblich.

Fazit für CBAM in 2026: Jetzt handeln spart Geld und Risiko

CBAM ist keine administrative Last, die man aussitzen kann. Es ist eine handfeste finanzielle Verpflichtung mit wachsenden Kosten – und mit einem klaren Hebel: Wer früh in verifizierte tatsächliche Emissionen investiert, spart in jedem Folgejahr bis 2034 erhebliche Zertifikatskosten ein.

Ventum begleitet Importeure vom ersten Registrierungsschritt über die Lieferanteneinbindung bis zum automatisierten Jahresbericht. Ein Partner, ein strukturierter Ansatz – von Anfang bis Ende.

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