- Veröffentlichung:
26.02.2026 - Lesezeit: 8 Minuten
CBAM 2026: Was Importeure jetzt wissen müssen
Die Übergangsfrist ist vorbei. Ab Januar 2026 gelten für alle Importeure von CBAM-Waren echte Zertifikatspflichten – und wer nicht vorbereitet ist, zahlt deutlich mehr. Lange war CBAM vor allem ein Berichts- und Dokumentationsprojekt. Seit Januar 2026 hat sich das grundlegend geändert: Der Carbon Border Adjustment Mechanism ist nun eine handfeste finanzielle Verpflichtung. Importeure von Stahl, Aluminium, Zement, Düngemitteln und anderen CBAM-Gütern müssen sich als autorisierte CBAM-Anmelder registrieren, jährlich verifizierte Emissionsdaten einreichen und die entsprechenden CBAM-Zertifikate kaufen und abgeben. Wer das nicht tut, darf diese Waren schlicht nicht mehr in die EU einführen.
Dieser Artikel erklärt, was genau jetzt gilt, warum die Datenbasis entscheidend über die tatsächlichen Kosten entscheidet – und wie Ventum Consulting mit der CORA-Plattform und der CBAM Beratung Importeure durch den gesamten CBAM-Lebenszyklus begleitet.

CBAM 2026 - Von der Berichtspflicht zur Kaufpflicht
2023
Übergangsphase
2025
Registrierung als CBAM-Anmelder
2026
Implementierungsphase (jetzt)
2027
EU-ETS- Pflicht
2034
Ende EU-ETS- Reform
Fünf kritische Handlungsfelder für CBAM in 2026
CBAM ist kein einzelnes Compliance-Dokument, das einmal ausgefüllt wird. Es erfordert strukturierte Maßnahmen in fünf Bereichen – von der behördlichen Genehmigung bis zum laufenden Reporting:
Autorisierter CBAM-Anmelder-Status sichern
Ohne Registrierung ist jeder Import von CBAM-Waren in die EU untersagt. Ventum Consulting begleitet den Prozess von der Antragstellung bis zur erfolgreichen Behördenkommunikation.
Finanzielle Exposition verstehen
Mehrjährige Kostensimulationen von 2026 bis 2034 geben Klarheit über die tatsächliche Zertifikatsbelastung – aufgeschlüsselt nach KN-Code und Herkunftsland.
Verifizierte Emissionen von Lieferanten erhalten
Tatsächliche Emissionsdaten können die CBAM-Kosten erheblich senken – wenn sie korrekt berechnet, vollständig und durch akkreditierte Prüfer nach EU-ETS-Standards verifiziert sind.
Auf die Verifizierung vorbereiten
Pre-Verification-Checks, strukturierte Dokumentationspakete und Koordination mit autorisierten Verifikatoren reduzieren Audit-Risiken und damit verbundene Kosten deutlich.
Laufende Compliance sicherstellen
Automatisiertes Reporting, Echtzeit-Zertifikatsübersicht und kontinuierliche regulatorische Updates sorgen dafür, dass Compliance kein einmaliges Projekt, sondern ein stabiler Prozess bleibt.
CBAM 2026 - Warum die Emissionsbasis über die Kosten entscheidet
Einer der folgenreichsten Aspekte des CBAM-Regimes ist die Datenbasis, auf der Zertifikatskosten berechnet werden. Wer auf EU-Standardwerte zurückgreift, zahlt in der Regel erheblich mehr – unsere Berechnungen zeigen, dass der Unterschied schon im ersten Jahr deutlich spürbar ist und bis 2034 auf über 30 Prozent anwachsen kann.
Beispielrechnung: 25 Tonnen Stahl-Import aus Indien
26.029 €
Mögliche Einsparung über die Laufzeit bis 2034 durch verifizierte tatsächliche Emissionen statt Standardwerten
Kosten mit Standardwerten
102.399 €
Kosten mit verifizierten Emissionen
76.370 €
Einsparung 2026
18,1 %
Einsparung 2034
32,9 %
Unser Experte für CBAM 2026

CORA: Mehr als Software
Die CORA-Plattform von Ventum Consulting ist die digitale Grundlage für die gesamte CBAM-Compliance – aber eben nur die Grundlage. Denn CBAM erfordert mehr als einen softwaregestützten Workflow: Es braucht rechtliche Registrierungsbegleitung, strukturierte Lieferanteneinbindung in mehreren Sprachen, koordinierte Zusammenarbeit mit akkreditierten Prüfern und laufende Compliance-Unterstützung. Für kleine und mittlere Importeure hat Ventum Consulting CORA besonders zugänglich gestaltet: Festpreis-Pakete mit klar definiertem Leistungsumfang, einem persönlichen Ansprechpartner und transparenter Kommunikation. Kein versteckter Aufwand, keine bösen Überraschungen.
Fazit für CBAM in 2026: Jetzt handeln spart Geld und Risiko
CBAM ist keine administrative Last, die man aussitzen kann. Es ist eine handfeste finanzielle Verpflichtung mit wachsenden Kosten – und mit einem klaren Hebel: Wer früh in verifizierte tatsächliche Emissionen investiert, spart in jedem Folgejahr bis 2034 erhebliche Zertifikatskosten ein.
Ventum Consulting begleitet Importeure vom ersten Registrierungsschritt über die Lieferanteneinbindung bis zum automatisierten Jahresbericht. Ein Partner für Beratung, ein strukturierter Ansatz – von Anfang bis Ende.
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- Zukunftsorientiert: Potenziale gezielt als Wachstumstreiber nutzen
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Häufig gestellte Fragen zu CBAM 2026
CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) ist eine europäische Regelung, die eine Abgabe auf importierte Waren erhebt, basierend auf deren carbon‑Emissionen. Wenn Ihr Unternehmen Eisen, Stahl, Aluminium, Zement, Düngemittel, Strom oder Wasserstoff in die EU einführt, fällt dies unter die CBAM‑Verordnung. Die europäischen Informationen und Vorgaben gelten ab dem Jahr 2026 verbindlich für alle betroffenen Unternehmen.
Die Kosten hängen von den in den Waren enthaltenen Emissionen sowie vom aktuellen Preis der EU‑ETS‑Zertifikate ab. Die Berechnung bezieht sich auf Produktart, Herkunftsland und die angegebenen Emissionen (in Tonnen). Zwischen 2026 und 2034 steigen die Anforderungen und Kosten stufenweise an.
Ab 2026 müssen Unternehmen als „Authorised CBAM Declarant“ zugelassen sein, um weiterhin CBAM‑relevante Waren in die EU einzuführen. Diese Zulassung erfolgt über die nationale Behörde und ist Voraussetzung, bevor der endgültige CBAM‑Zeitraum beginnt.
Die EU‑Standardwerte sind allgemein festgelegte Durchschnittswerte und liegen häufig höher als die realen Emissionen. Tatsächliche Emissionswerte stammen aus verifizierten Daten Ihrer Lieferanten. Mit echten Daten können Unternehmen die CBAM‑Kosten erheblich senken, da realistische Werte meist günstiger sind als die Standardannahmen.
Ja. Der verbindliche CBAM‑Zeitraum startet im Januar 2026. Die Registrierung als Authorised CBAM Declarant sollte möglichst früh erfolgen, da die Bearbeitung mehrere Monate dauern kann und nur so ein reibungsloser Import gewährleistet bleibt.
Ohne die vorgeschriebene CBAM‑Zulassung verlieren Sie möglicherweise das Recht, betroffene Waren in die EU zu importieren. Zusätzlich werden Ihnen automatisch höhere Standardwerte für Emissionen berechnet, was zu deutlich höheren Kosten führen kann.
CORA stellt eine umfassende Lösung bereit: Kostenberechnungen, Unterstützung bei der Zulassung, automatisierte Erfassung von Emissionsdaten bei Lieferanten, Datenprüfung sowie die Erstellung der vierteljährlichen CBAM‑Berichte.
Für kleine und mittlere Unternehmen gibt es feste Paketpreise. Die Kosten hängen davon ab, wie viele Produkte und Lieferanten eingebunden sind. Eine kostenlose Erstberatung ermöglicht ein maßgeschneidertes Angebot.












