Prozessorientierte Steuerung von Unternehmen (de)

Business Process Management (BPM) und Business Intelligence (BI) passen perfekt zusammen: Ventum Consulting demonstriert in einem spannenden Gastvortrag an der Universität Ulm anschaulich, welche Vorteile und Anwendungsszenarien sich durch die Kombination dieser beiden Disziplinen ergibt.

Hintergrund: Zusammenarbeit mit der Universität Ulm im Bereich BPM

Zwischen den Erkenntnissen der akademischen Forschung und der tatsächlichen Anwendung in der Wirtschaft sind häufig Abweichungen zu beobachten. Dass es auch anders geht, zeigen wir zusammen mit der Universität Ulm seit 2018 in einer Kooperation. Mit ihrem Forschungsschwerpunkt auf Geschäftsprozessmanagement stellt das Institut für Datenbanken und Informationssysteme der Universität Ulm einen idealen Partner für unsere BPM-Expertengruppe dar. In dieser Artikelreihe stellen wir Ihnen verschiedene Projekte aus dieser Zusammenarbeit vor.

Prozessorientierte Steuerung von Unternehmen – Wie Maßnahmen aus Prozessanalysen entstehen

Im Juni 2018 wurden unsere BPM-Spezialisten Bernd Richter und Jonas Kuhlmann von Prof. Dr. Manfred Reichert eingeladen, einen Gastvortrag in der Vorlesung „Business Process Intelligence“ zu halten. Unter dem Titel „Prozessorientierte Steuerung von Unternehmen unter Einsatz von BI-Analytics-Methoden in Prozessen“ wurden die beiden Welten Business Process Management (BPM) und Business Intelligence (BI) miteinander verwoben und daraus entstehende neue Szenarien für die Wirtschaft vorgestellt.

„Business Process Intelligence ist kein kurzfristiges Instrument, sondern wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Unternehmensführung.“

Bernd Richter, Manager

Nach einer kurzen Einführung wurde sofort in die Materie eingetaucht: Am Beispiel eines Customer Service Musterprozesses stellten unsere Experten mögliche in der Praxis vorkommende Problemstellungen, Zielsetzungen und zugehörige Lösungsansätze vor und diskutierten diese mit dem Plenum. Den Studierenden wurden unterschiedliche Prozessdarstellungsmöglichkeiten und Problemlösungswege mit Hilfe von Key-Performance-Indicators (KPIs) aufgezeigt.

Eine zentrale Erkenntnis, die der Vortrag vermittelte: Es ist wichtig, Business Process Intelligence (BPI) nicht als temporäre Einsatzmöglichkeit zu sehen, die einmalig zum Einsatz kommt. Vielmehr ist BPI ein Instrument in der Unternehmensführung, welches in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Durch einen langfristigen Einsatz von BPI kann eine kontinuierliche Analyse und Verbesserung der Geschäftsprozesse und somit ein Beitrag zum nachhaltigen Unternehmenserfolg erfolgen.

Nach dem Vortrag wurde den Studierenden die Möglichkeit gegeben, sich mit unseren Beratern noch weiter über dieses spannende Thema auszutauschen.

Ein problematischer Customer Service Prozess war die Ausgangslage. Das Zusammenspiel von BI und BPM wurde zum Schlüssel des Erfolgs.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gerne.

Freuen Sie sich außerdem auf unseren nächsten Artikel in dieser Reihe: In einem sechsmonatigen Forschungsprojekt wurden mit Hilfe eines Eye-Trackers die Kriterien ermittelt, die ein gut lesbares Prozessmodell ausmachen.

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kai.niessen@ventum.de

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