Neue Geschäftsideen trotz Corona? Jetzt ist die Ära des Autonomen Fahrens in Transport und Logistik.

Starkes Wachstum trotz Corona und Lockdown: Die Logistikbranche boomt. Durch Anwendungsfälle wie "Hub2Hub" kann das Autonome Fahren jetzt den Unterschied machen. Wir zeigen, wie Sie die erforderliche Cybersecurity im und um das Fahrzeug prozesssicher nach UNECE managen.

Corona-Lockdown? In vielen Branchen der Kickoff für neue Technologien.

Im Lockdown und anschließenden Krisenmodus der Automobilindustrie schien das autonome Fahren fast unterzugehen. Trotzdem wird dieser Technologiewechsel für die nächsten Jahre weiterhin prägend sein. Gerade für den Anwendungsfall „Hub2Hub-Geschäft im Frachtbereich“ (getrieben durch weiterhin starke Wachstumsraten im Online-Versandhandel) erhält das Thema „autonomes Fahren unter vereinfachten Bedingungen“ auch vor dem Hintergrund von UNECE weiterhin deutlichen Auftrieb.

Parallel dazu gibt es interessante Neuerungen von der gesetzgeberischen Seite – Regeln: von der UN für das autonome Fahren auf Level 3 verabschiedet und für jeden greifbar. Entwickelt in gemeinsamer Arbeit von Japan und Deutschland, sollen diese Rahmenbedingungen der UNECE WP.29 in 2021 Gültigkeit erlangen.

Güterverkehr reloaded: Von festen Lenkzeiten hin zur Teilautomatisierung

Was zunächst wie ein stark eingeschränkter Umfang erscheint, liefert genau betrachtet lang erwartete Parameter für eine Teilautomatisierung des Güterverkehrs. Der Arbeitsplatz des LKW-Fahrers wird zum Büro oder einer Art Leitstand, in welchem er bei Bedarf innerhalb weniger Sekunden den Blick auf die Straße und die Hände ans Lenkrad richtet. Kommt uns das bekannt vor? In der Tat, denn quasi jedes Passagierflugzeug ist heute ähnlich autonom unterwegs.

Im Straßenverkehr braucht es natürlich gewisse Anpassungen: Durch bauliche Trennung der Fahrspuren entfällt die Kollisionsgefahr mit anderen Verkehrsteilnehmern zu einem Großteil. Umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen und biometrische Systeme überwachen dabei, dass der Fahrer weder einschläft noch kurz „nach hinten geht“: Vom Augenaufschlag bis hin zur ganzen Körperbewegung kann technisch beurteilt werden, ob der Fahrer zur raschen Übernahme überhaupt bereit ist.

Dies erfordert den Einsatz entsprechender Hard- und Software, welche in ihrem Zusammenspiel gemanaged sein muss:

Die technische und organisatorische Herausforderung ist es, Branchen- und Variantensteuerung von Softwaremodulen mit Continous Deployment bereitzustellen und ein effizientes Freigabemanagement bei schnellen Zyklen zu ermöglichen. Denn letztendlich muss sichergestellt werden, dass selbst „triviale“ Funktionen wie die Erkennung der Gurtposition des Fahrers richtig in das System für Level 3 integriert ist. Und wenn nicht, dass das System darauf reagiert.

Unser Wertbeitrag ist ein umfassendes Prozessverständnis auf Seiten von Business, Shopfloor und IT. Wir unterstützen automotive OEMs aller Größen in Deutschland, den USA und China seit mehr als 10 Jahren dabei, das Management von komplexen und granularen Rollouts erfolgreich im Griff zu behalten. Dabei machen wir auch vor technischen Herausforderungen nicht halt: Unsere Experten flashen in der Werkstatt gerne auch einmal selbst, um die Validierung zu beschleunigen.

Die richtige Software für das richtige Fahrzeug zur richtigen Zeit – dies kann nicht nur eine Sicherheits-relevante Notwendigkeit darstellen, sondern auch einen elementaren Marktvorteil. Längst wird von Automobilherstellern berichtet, die im sog. Shadow-Mode große Mengen an realen Daten Ihrer (Kunden-)Fahrzeuge im alltäglichen Gebrauch sammeln zum Zwecke der Verbesserung von Systemen sowie der Erweiterung von Funktionsangeboten. Tesla geht voran, baut seinen Vorteil bei Kundendaten kontinuierlich aus und kann damit auch seine Assistenzsysteme selbst im laufenden Betrieb immer weiter verbessern.

Für uns gehört es zum Alltag vor einer Vielzahl von internationalen und marktspezifischen Herausforderungen zu stehen, deren Komplexität stetig zunehmen. Unser Projekteinsatz ist somit tagtäglich von neuen Anforderungen, die durch den WLTP resultieren, Impediments und Systembrüchen, manuellen Schnittstellen sowie heterogenen und nicht aktuellen Systemen und Technologien geprägt und steigert kontinuierlich unsere bereits vorhandene langjährige Projekterfahrung aus der PKW-, Motorrad- und Nutzfahrzeugbranche. Somit können wir allen Kunden das Prozess- und Technologieverständnis bieten, um integrierte Freigaben in Hard- und Software zu erreichen.

In der Vergangenheit wurden alle sicherheitskritischen Bauteile spätestens EOL geflasht – also am Ende der Produktionslinie mit der finalen Software versehen worden. Hierzu war die Konfiguration im spezifischen Fahrzeug sehr exakt bekannt und Umbauten o. ä. konnten ausgeschlossen werden. Mit dem Wechsel auf autonome Fahrfunktionen werden Umbauten sowie das Flashen in Hinterhof-Werkstätten auf einmal zum sicherheitskritischen Szenario. Wie können Manipulationen an Fahrerassistenzsystemen, nicht genehmigte Software-Anpassungen und rechtlich unzulässige Konfigurationen wie ECU-Tuning oder Hacking erkannt werden, um die Kompatibilität und Integrität der einzelnen Module sicherzustellen? Wie können gleichzeitig on demand weitere Funktionen freigeschaltet werden?

Finden Sie gemeinsam mit unseren Experten die Antworten auf Ihre spezifische Fragestellung in Ihrem Umfeld! Greifen Sie dabei auf unsere langjährigen Erfahrungen - nicht nur in der Automotive Produktentwicklung , der IT-Sicherheit und Logistikbranche, sondern auch aus einer knapp vierstelligen Zahl von Projekten im Automotive-IT-Umfeld zurück.

Zeit für Innovation - jetzt erst recht. Rufen Sie uns an!

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